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Göttingen und der Rest der Welt


"Museen, unser Gedächtnis" - Seite 2


Das Städtische Museum
Das Städtische Museum - Eingang Hardenberger Hof im Riterplan

Die aktuelle Sonderausstellung stand unter dem Motto 'Erlebnis Mittelalter'.
In den Räumen wurde das Mittelalter lebendig. Kostümführungen durch die Ausstellung 'Hundert Augenblicke' gaben einen Einblick in das Leben in Göttingen im Jahre 1424.

Alte Spiele konnten ausprobiert werden. Eine Rechenmaschine für römische Zahlen forderte zum Addieren auf.

Kniender Engel







Im Vorgarten des Mueums stehen zwei kniende Engel. Sie sind aus Gußeisen und stammen aus dem 19. Jahrhundert. Ich rätselte über die Kästen, die sie trugen - waren es Briefkästen? - Nein, wie ich später erfuhr - es sind Spendenkästen.
Es gab mal drei dieser Himmelsboten, Sie standen früher am ehemaligen Allee-Tor in der Goethe-Allee, am Geismartor und am Albanitor.
Der Engel am Albanitor ist verschollen.

Polyeder Sonnenuhr



Ein weiterer Blickfang ist die Polyeder-Sonnenuhr, von der es nur wenige dieser Art in Deutschland gibt. Hergestellt wurde sie zwischen 1800 und 1850.
Gänseliesel Original im Städt. Museum

 






Gleich im Eingangsbereich des Museum steht das originale Gänseliesel. Es wurde von Paul Nisse 1901 aus Bronze erschaffen.

Das originale Gänseliesel, vor dem 'Alten Rathaus' wurde 1990 durch eine Kopie ersetzt.

Auch ein Modell der Stadtbefestigung von Göttingen ist dort zu sehen.

Modell Stadtbefestitung

Modell der Stadtbefestigung


Info-TafelText der Info-Tafel:

Von 1250 bis 1577
Die Stadt Göttingen ist planmäßig um ihre beiden Hauptachsen, die Weender und die Groner Straße, herum angelegt worden. Die Art der Anlage lässt auf eine Gründung durch Herzog Heinrich den Löwen schließen.Der älteste Teil der Stadt ist das Marktviertel im Bereich der Johanniskirche. Es folgten um 1180 das Nicolaiviertel und das Jacobiviertel.Bald nach ihrer Entstehung wurde die Stadt durch eine Mauer gesichert.


Die alte Mauer

Noch vor 1250 wurde mit dem Bau der Stadtmauer begonnen. Sie war 4 m hoch und bis zu 1,50 m breit. Sie hatte 15 Türme und vier Bergfriede. Türme hatten auch die vier Stadttore Weender-, Albani-,Geismar- und Groner Tor.

Neue Wallanlage

1362 gestattete der Herzog dem Rat die Erweiterung der Stadt und ihrer Festungswerke.Dies war der Beginn der Errichtung der noch heute erkennbaren Wallanlage.Sie bestand aus Erdaufschüttungen, Bollwerken und Gräben und wurde der Entwicklung neuer Angriffs- Waffen, der Kanonen, angepasst. Erst 1577 war der Bau der neuen Stadtbefestigung beendet. Sie hatte eine Höhe von neun Metern und eine Sohlenbreite von mindestens 20 m. Im Gegensatz zur ersten Stadtmauer umloss der Wall auch die Neustadt, das alte Dorf Gutingi und das Gebiet der Masch.

Bild - Mitmach-Aktionen im Städtischen Museum
Im Museumshof konnten Kinder erleben, wie und womit Kinder im Mittelalter gespielt haben. Dazu gab es mittelalterliche Speisen und Getränke. Am Lagerfeuer wurden Bratwürste und kleine Brotfladen gegrillt.

» detaillierte Informationen auf der Website Städtisches Museum


Resumee: Göttingen hat sehenswerte Museen. Die sanierten Räume des städtischen Museums tragen zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Im archäologichen Institut bilden die farbenfrohen Wände einen guten Kontrast zu den teilweise mehreren Meter hohen weißen Gips-Statuen.

Es war für mich inspirierend und lehrreich, die unterschiedlichen Ausstellungen gesehen zu haben. Meine Museumslust ist wieder geweckt worden. Doch das nächste Mal ziehe ich bequemere Schuhe an. Meine Füße sind arg lädiert worden.

18. Mai 2011

Museen, unser Gedächtnis - Seite 2Seite 1 - Institut für Ethnologie und Ethnologische Sammlung
            und das Archäologische Institut



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