Home www.blog-ein.de
Göttingen Reportagen

Rund um das Gänseliesel

Göttingens grüner Ring
der Wall


Der Göttinger Wald

Museumstag in Göttingen

Georg Christoph Lichtenberg

Ungewohnte Szenen
am Reinsbrunnen

Halloween
im Alten Botanischen Garten wuseln die Geister


Göttingens "Himmlische Lichter" - Lasershow und Kirchen-Tanz

Portrait über Once - Singer/Songwriter

Göttingen Reportagen II


Göttingen Kommentare
Was mich bewegt, erschüttert, nervt ...

Kolumne
Na, sowas!

Kurzprosa
1001 Geschichten werden in Blog-ein.de erzählt - Abenteuerliche Erlebnisse
aus der kleinen Welt der Scheherzad.

Blog-Info
Wer? Wie? Was?
Wissenswertes über den Blog
Umgang mit Kommentaren
und Beiträgen


Vorlese-Service
in Göttingen und anderswo
Scheherzad liest Klassiker
der Welt-Literatur


Eintragen ins Blog-Buch

Kontakt

Sitemap
































































Bild - Das Archäologische Institut in Göttingen

Blog über Göttingen
Göttingen und der Rest der Welt

"Museen, unser Gedächtnis"
Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz feierten am Sonntag,
15. Mai 2011, den 34. Internationalen Museumstag.

Den Internationalen Museumstag gibt es seit 1977. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundesratspräsidenten. Mit diesen Veranstaltungen wird auf die Arbeit der Museen aufmerksam gemacht.

Durch einen Fernsehbericht des NDRs über den Museumstag in Göttingen, wurde mir bewusst, dass ich seit langem kein Museum mehr betreten hatte.

So wählte ich mir drei Museen in Göttingen aus, die ich an diesem Tag besuchen wollte.
Das Institut für Völkerkunde, das Städtische Museum und das Archäologische Institut.

Um 12.30 Uhr betrete ich das Institut für Ethnologie und Ethnologische Sammlung (Völkerkunde). Die Dame an der Kasse macht mich darauf aufmerksam, dass um 13.00 Uhr geschlossen wird. Das wusste ich nicht; bin davon ausgegangen, dass alle Austellungen bis 17.00 Uhr geöffnet sind. Schade, ich gehe trotzdem durch die Räume, um mir wenigstens einen Überblick zu verschaffen.

In Glaskästen stehen Buddha-Figuren, die mich faszinieren. Der Buddhismus beinhaltet Lebens-Weisheiten, die ich bejahe und umzusetzen versuche.

Bild - Buddha AmytayosBild - Buddha Sakayamuni
Buddha  Amytȃyos
Gegossen, vergoldet mit eingesetzten blauen Steinen, Tibet (evtl. chinesich)
Symbolisiert langes Leben
Asch-Sammlung 18. Jh.

Buddha Sȃkayamuni
Der "Erwachte",
Gründer des Buddhismus in dieser Welt, Messing,
Birma/ Myanmar oder Kambodscha
Baron von Hugo, 1888

Bild - Geige mit Bogen

Schwerpunkt der Ethnologischen Sammlung sind die
Kulturzeugnisse aus der Südsee (Cook/Forster- Sammlung) und aus der arktischen Polarregion die
(Baron von Asch-Sammlung).


Das Foto links zeigt eine Geige mit Bogen
(Holz, Sehne - Nepal, Kühlhorn, 1990)



» detaillierte Informationen
auf der Wensite Institut für Völkerkunde

Das Städtische Museum wartet schon im Vorgarten mit Aktionen auf.
Die Gruppe "Tempora Nostra" demonstriert alte Handwerke. Auch in den Räumen wird das Mittelalter lebendig. Kostüme können angezogen, alte Spiele ausprobiert werden.
Eine Rechenmaschine für römische Zahlen fordert zum Addieren auf.

Bild - Mitmach-Aktionen im Städtischen MuseumIn der Sonderausstellung "Hundert Augenblicke" wird dargestellt, wie sich das Leben in Göttingen um 1424 abgespielt hat.

Am Lagerfeuer im Museumshof können Bratwürste und kleine Brotfladen gegrillt werden.

Kinder vertreiben sich mit mittelalterlichen Spielen ihre Zeit.

Fotos vom städtischen Museum
in der Fotogalerie


» detaillierte Informationen auf der Website  Städtisches Museum

Bild - Das Archäologische Institut in Göttingen

Bunte Götter     Die Farbigkeit antiker Skulptur 

Eine Ausstellung mit Schauwerkstatt (6. März - 31. Juli 2011)
Archäologisches Institut der Georg-August-Universität

Bild - Das Archäologische Institut in Göttingen

Die Architektur und Skulpturen der Griechen und Römer waren sehr farbenfroh.

Jahrtausendelange Verwitterungsprozesse legten den Marmor frei.
Das ist in Fachkreisen seit etwa 200 Jahren bekannt.

Mit antiken Naturpigmenten rekonstruieren Studierende unter der Leitung der Restauratorin des Archäologischen Instituts die vorhandenen Gipsabgüsse.

Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung
können Besucher die Restauring in der Schauwerkstatt miterleben.






Der Bogen-Schütze auf dem obigen Foto wirkt sehr lebendig. Die Farbe der Haut sieht natürlich aus.

Auf dem Foto links ist die Statue des Silen mit dem kleinen Dionysos zu sehen.

Es ist ein Gipsabguss nach einem bronzenen Nachguss (ehem. Rom, Villa Medici, jetzt Florenz, Uffizien, um 1570, nach dem antiken Marmororiginal in Paris (ehem. Rom, Villa Borghese)
Die Darstellung des Bildwerks geht auf eine griechische Schöpfung des späten 4. Jhs. vor Christi zurück.
Quelle: Beschreibung der Statue, Archäologisches Institut.

Von allen Statuen der Ausstellung - ausgenommen der Apoll von Belvedere! - war ich von dieser besonders beeindruckt. Behutsam trägt Silen den kleinen Dionysos in seinen Händen, beide sehen sich an ...


Bild - Das Archäologische Institut in Göttingen

Nicht nur Götter und Gelehrte auch das Volk wurde von den Künstlern in Marmor verewigt.

In diesem Sinne sorgen Vorträge, Führungen und Kinderprogramme des Archäologischen Instituts dafür, dass die Bevölkerung die einzigartigen Kunstwerke erleben und verstehen kann.

» detaillierte Informationen auf der Website des Archäologischen Instituts

Resumee: Göttingen hat sehenswerte Museen. Die sanierten Räume des städtischen Museums tragen zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Im archäologichen Institut bilden die farbenfrohen Wände einen guten Kontrast zu den teilweise mehreren Meter hohen weißen Gips-Statuen.
Es war für mich inspirierend und lehrreich, die unterschiedlichen Ausstellungen gesehen zu haben. Meine Museumslust ist wieder geweckt worden. Doch das nächste Mal ziehe ich bequemere Schuhe an. Meine Füße sind arg lädiert worden.

18. Mai 2011


     Reportagen                      Kommentar schreiben        Kommentar lesen



























Webmaster: G. Lendt www.lendt-webdesign.de