Göttingen Informationen, Reportagen, Bilder









Göttingen und der Rest der Welt


Bild - älteste Sommerlinde auf dem Wall in GöttingenInmitten des lebendigen Zentrums bildet der Wall mit seinen Bäumen und angrenzenden Parks einen grünen Ring um die Altstadt. Der Wall diente seit dem 15. Jahrhundert als Befestigung der Stadt. Im Jahre 1765 wurde der Wall mit Sommerlinden bepflanzt, die eine Allee bildeten. Seitdem wird der grüne Ring Göttingens gern für Spaziergänge genutzt.

Im Laufe der Zeit wurden die Sommerlinden durch andere Lindenarten und auch Ahorn, Eichen, Buchen und Robinien ersetzt. Nur noch eine der alten  Sommerlinden (um 1765 gepflanzt) steht in der Nähe des Bismarck-Häuschens. (Foto rechts)

In der Altstadt ist es an vielen Stellen möglich, einen Rundgang (ca. 2,8 km) zu starten oder nur ein kurzes Stück auf dem Wall entlang zu gehen.


Auf dem folgenden Bild (Holzschnitt: Heinrich Bünting, Braunschweigische und Lüneburgische Chronica - Magdeburg 1585) sind die ehemaligen Befestigungswerke von Göttingen zu sehen. (Ansicht von Westen)
Stadtbild Göttingen
Quelle Wikipedia: Laut Wikipedia ist dieses Bild "gemeinfrei",
weil die urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.


Seit Stunden sitze ich schon am Computer, schreibe und schreibe ... die Kristallkugel, die vor meinem Fenster hängt, bricht die Sonnenstrahlen, lässt Regenbogen-Lichter auf dem Schreibtisch tanzen. Ich klappe meinen Laptop zu, schnappe mir Kamera und Notizbuch.
Heute will ich mal wieder den Stadtwall erkunden.

Bild - auf dem Wall in Göttingen
Ich betrete den Wall von der Weender Straße und gehe in Richtung Groner-Tor-Straße. Die Sonne scheint durch das Laub und taucht es in grüngelbe transparente Farben. Das Laub spendet den heute willkommenen Schatten.
Es riecht nach Holz und vermoderter Erde.
auf dem Wall in Göttingen



Schon nach wenigen Schritten entspannt sich mein Körper, die Arme hängen locker und baumeln beim
gehen hin und her.

Ab und zu schneiden Straßen den Wall, die ich überquere.              » hier die Angerstraße 

Bild - auf dem Wall in Göttingen - Odilienmühle
Weiter geht es über den Leinekanal.
Ein wenig verweile ich dort, schaue in den Kanal, in dem zur Zeit nur sehr wenig Wasser fließt.

« Odilienmühle

Gegenüber der Odilienmühle auf der rechten Seite der Wall-Anlage entdecke ich einen Rest des ehemaligen Bollwerkes (erbaut 1447), das später für Wohnzwecke genutzt wurde. In diesem Häuschen wohnte Bismarck während seiner Studienzeit in Göttingen (1832/33) und es ist daher als Bismarck-Haus bekannt.

Ich überquere die Kurze Straße, hier grenzt ein größere Grün-Anlage an den Wall, die bis zur Bürgerstraße reicht. Auf der linken Seite des Weges steht das Gauß-Weber-Denkmal - eines der seltenen Doppelstandbilder.
Bild - Gauß auf dem 10-DM-Schein
Ein Portrait des angesehenen Wissenschaftlers, Carl-Friedrich Gauß, ist übrigens auf dem
10-DM-Schein zu sehen.

Weitere interessante Details über Gauss: www.gauss-goettingen.de

Wenige Schritte weiter ist die Skulptur "Wasser kennt keine Grenzen" zu sehen. Ein friedliches Bild, das sich harmonisch in das Grün der Anlage einfügt. Am Geismar-Tor hockt der Göttinger Löwe auf einem Stein-Turm und hat seine Pranke auf das Stadtwappen gelegt.
Kurz hinter dem Geismar-Tor kann ich auf der rechten Seite des Walles in den  Cheltenhampark blicken, eine Oase für Erwachsene und Kinder. Durch ein Loch in der Hecke auf der linken Seite entdecke ich die Türme der St. Johannis-Kirche.

Auf der nächsten Seite geht der Rundgang weiter   nächste Seite      




Fotos / Bilder von Göttingen






Zunftschild


Zunftschild in Göttingen - Villa Cuba
Zunftschild des Restaurants "Villa Cuba"

Gestaltung und Materialien des Restaurants spiegeln das kubanische Lebensgefühl wieder ...

... und natürlich auch die Speisen und Getränke.

Mir gefällt besonders das kubanische Frühstück!

... und die Cocktails, nach Ernest Hemingways Trinkverhalten, kreiert, will ich unbedingt mal probieren!











zurück zum Seitenanfang






























zurück zum Seitenanfang